Glück aus Brot und Milchkefir. Zweiter Teil: Theorie

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Ein gesamtes Glückspaket

Um glücklich zu sein, muss man kleine Elemente der Freude in seinem Alltag einbauen. Man muss täglich Dinge tun, die einem glücklich machen. Diese kleine Dinge sind eher unspektakulär. Wenn man sie über einen sehr langen Zeitraum wiederholt, dann werden sie zu „Ritualen“ oder „Automatismen“, und so befestigt sich das Glück. Dies ist der Schlüssel zu einem regulierten Nervensystem.

Wie kann man dieses Glück charakterisieren? Die kleine, alltägliche Schönheit kann uns dauerhaft erfüllen. Das Glück liegt in dem Nützlichen: man muss sich das wünschen, was zu unserer Natur passt. Das Beispiel von Milchkefir vereint den Nützlichen und den Unnötigen. Speis und Trank, das ist nützlich, das ist fest und sicher, das bleibt. Der Weg dorthin, der Spaziergang, das ist für die Freude und für die Schönheit der Landschaft; das ist nicht notwendig, das fließt.

Das Glück muss in dem Prozess selbst vorhanden sein. Deshalb ist der Prozess unteilbar. Die Gesamtheit ist mehr als eine Summe von ihren Teilen. Man kann die Etappen nicht trennen und isolieren. Es ist keine Spaltung des Prozesses erwünscht. Das alltägliche Glück ist aus vielen kleinen Teilen gebaut, wie es am Beispiel des Kefirs gut zu erkennen ist. Es muss sich um ein ehrliches Glück handeln. Keine Spaltung der Person; auch das ist notwendig, wenn dieses Glück uns wirklich erfüllen soll. Man ist nicht glücklich, wenn man lügt und sich spaltet.

Es muss sich um ein persönliches Glück handeln: aus einem persönlichen Wunsch entspringen, aus dem Inneren. Milchkefir mache ich für mich; weil ich es mag, weil es schön ist, weil es gut ist. Das eigene Glück wird aus kleinen Teilen selber gebastelt.